2017-03-30 VfR Aalen

Gespräche mit Berndt-Ulrich Scholz zur möglichen Beseitigung der Gründe für den Insolvenzantrag des VfR Aalen sind beendet


  • Vertrauensvolle und konstruktive Verhandlungen
  • Insolvenzgründe können trotz eines weiteren Angebots von Berndt-Ulrich Scholz aufgrund einer verbleibenden Finanzierungslücke nicht beseitigt werden
  • Vorläufiger Insolvenzverwalter hält nun weiter an seinem Zeitplan fest

Aalen. Die Gespräche zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter des VfR Aalen, Dr. Holger Leichtle, dem anwaltlichen Vertreter des Vereins, Prof. Dr. Georg Streit, dem Unternehmer und ehemaligen VfR-Präsidenten Berndt-Ulrich Scholz und dessen anwaltlichen Vertreter Dr. Thilo Schultze über eine mögliche Beseitigung der Gründe für den Insolvenzantrag des Fußball-Drittligisten sind beendet. „Es waren sehr vertrauensvolle und konstruktive Verhandlungen“, berichtet der vorläufige Insolvenzverwalter Leichtle. „Leider haben wir das von Herrn Scholz ausdrücklich erklärte Ziel, die Insolvenzgründe gänzlich zu beseitigen, nicht erreichen können.“

Berndt-Ulrich Scholz hat in den Gesprächen seine Bereitschaft erklärt, einen Teil der drohenden Verbindlichkeiten zu übernehmen und dem Verein zusätzlich einen namhaften Geldbetrag zur Verfügung zu stellen. „Trotz dieses Angebots verblieb eine Finanzierungslücke, die der Verein anderweitig nicht schließen konnte. Daher konnte diese Lösung am Ende nicht zum Tragen kommen“, erklärt Leichtle. „Ich bin Herrn Scholz dennoch dankbar für sein Angebot. Er hat große Verdienste um den Verein und hat in den Gesprächen noch einmal gezeigt, dass ihm der VfR am Herzen lag.“

Auf das laufende vorläufige Insolvenzverfahren beim VfR Aalen hat das Ergebnis der Gespräche keine Auswirkungen. „Wir halten an unserem Zeitplan fest“, betont Leichtle. Demnach soll das Gericht Anfang April über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden können. Ferner steht der im Vorfeld der Insolvenz von den Vertretern des Vereins angekündigte Insolvenzplan vor seiner Fertigstellung und soll kurzfristig dem Gericht vorgelegt werden.

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